Gemeinschaftsgärten und wir, die wir sie aufbauen, pflegen, weiterentwickeln und verteidigen sind Teil einer Bewegung, die sich für eine sozial gerechte und ökologische Transformation der Stadt und eine solidarische Gesellschaft einsetzt. Und manchmal zeigt sich diese Solidarität in kleinen Gesten, die für Viele (s) von so großer Bedeutung sein können!
Posts des Allmende-Kontor von Samstag, den 25.7. und Sonntag, den 26.7.2026:
DANKE Allmende-Kontor!
Tut immer gut: Garteninfos, THF-News, Termine, Bilder, Politisches, Freundliches und Haltung – der offene >>Allmende-Kontor-Telegramkanal
Zum >> Festival 48 Stunden Neukölln öffnet der Kultur- und Gemeinschaftsgarten ArtenGarten seine Tore für die Nachbarschaft und Interessierte. Es gibt künstlerische Workshops zu Umweltbildung und gemeinsames Gestalten, Live-Musik und Begegnungen im Grünen. Unter dem Festivalthema OUT/SIDE/IN erkunden wir die Verbindungen zwischen Natur und Stadt, Innen und Außen, Individuum und Gemeinschaft. Hier gibt’s mehr Infos zum >> Garten und zum Festival
In Gemeinschaftsgärten gibt es jede Menge Wissen, Leidenschaft und Fragen rund um Boden und Kompost. Gleich mehrere Veranstaltungen bieten aktuell Raum und Gelegenheiten für alle, diese zu teilen und gemeinsam zu erkunden. Klickt Euch hier direkt durch und beachtet bitte, dass teilweise eine Anmeldungen erforderlich ist.
Kompostfestival, 2. – 5. Juli 2026 auf und neben dem Tempelhofer Feld >>das volle Programm
Das Kompost Festival bewegt sich an der Schnittstelle von Ökologie, Kunst, Wissenschaft und bodenständiger Praxis. Es geht um Aufmerksamkeit, Austausch und fürsorgliche Beziehungen zwischen Mensch und Boden. Das Festival ist Teil der internationalen Soil Assembly, ein Netzwerk, das sich im Rahmen von „Boden Versammlungen“ aus Indien (2024) über Ecuador (2025) nach Europa bewegt. Im Sommer 2026 finden in Slowenien, in der Ukraine, in den Niederlanden, in Deutschland und in Frankreich regionale Soil Assemblies statt, die alle im Januar 2027 in Berlin zusammenkommen werden.
Die Gesamtheit aller Bodenlebewesen wird in der Bodenökologie Edaphon genannt, ein Begriff mit verblüffender klanglicher Assoziation. Im Workshop verbinden Agrarbiologin Dr. Karin Pirhofer, Sounddesigner Boris Jöns und Sprechcoachin Claudia Wiedemer gemeinsam mit den Teilnehmenden Bodenökologie und Klangkunst. Raus dabei kommen jede Menge fundiertes Bodenwissen, ein eigenes Hörspiel und wahrscheinlich Glücksgefühle.
Nachklapp Bodenworkshop im Kiezgarten am 29.5. 2026: Material
Unter der Anleitung von Arne Reck vom >>UfU und unterstützt von der >>anstiftung haben 20 Gärtner:innen aus sieben Berliner Gemeinschaftsgärten Bodenbasics gelernt und anhand von zwei Profilen den Kiezgartenboden „angesprochen“. Auf die Laborergebnisse warten wir noch gespannt, aber hier gibt es schon mal für alle ein paar der im >>Workshop verwendeten Materialien: >>Feldprotokolle >>Infoblätter zu Bodenarten
Ein Diskussionsabend mit Christa Müller von der anstiftung
Wann: Donnerstag, den 28.5.2026, Beginn: 19.30 Uhr (Küfa ab 18.45 Uhr – lecker!) Wo:>>SOLID, Graefestraße 18, 10967 Berlin
Gemeinschaftsgärten sind seit ihren Anfängen weit mehr als grüne Rückzugsorte im verdichteten Stadtraum. Sie sind kollektive, solidarische und essbare Orte – und damit ein zentrales Element einer Stadt, in der Ernährung nicht auf Konsum und Warenlogik reduziert ist, sondern als gemeinsame Praxis des Produzierens, Teilens und Sorgens gelebt wird.
Gartenaktivist:innen sind Teil der Gemeinschaftsgartenbewegung und Teil der >>Essbaren Stadt Berlin! Im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus wollen wir gemeinsam diskutieren: Welchen Beitrag leisten Gemeinschaftsgärten heute für eine Essbare Stadt und welches Potenzial steckt noch in ihnen? Was braucht es strukturell, politisch und zivilgesellschaftlich, damit Berlin (noch) essbarer wird?
>> Dr. Christa Müller, Soziologin und Vorstand der >>anstiftung, begleitet die Gemeinschaftsgartenbewegung seit ihren Anfängen. Sie beleuchtet diese wirkmächtige Bewegung auch aus der Perspektive der Essbaren Stadt: Was haben die Aktivistinnen in 30 Jahren verändert – in den Quartieren, in der Stadtpolitik? Und was steht noch aus? Gemeinsam mit Aktivist:innen und Interessierten diskutiert Christa Müller über freundlichen Aktivismus und urbane Ernährungspraktiken – und darüber, was eine wirklich Essbare Stadt Berlin braucht.
Im >>essbaren Waldgarten in Berlin-Britz wachsen nicht nur Obst, Gemüse und Kräuter – hier ist ein Gemeinschaftsgarten entstanden, der zugleich Lern- und Begegnungsort ist. Stadtnatur, Gemeinschaft und Umweltbildung kommen hier ganz praktisch zusammen. Zwischen Beeten, Bäumen und vielen kleinen Projekten findet man einen lebendigen Mitmachort, an dem Wissen geteilt wird und der vom gemeinsamen Ausprobieren lebt. Teil des Waldgartens ist auch ein 100 m² großes, barrierefreies Vereinshaus mit voller Ausstattung. Wenn Ihr also für Euer Projekt oder Euren Verein einen Ort für Schulungen, Arbeitstreffen oder kleine Tagungen sucht, fragt gerne bei uns an. >>https://waldgarten-britz.de/home/das-vereinshaus/
Am Freitag, den 29.5. 18-20 Uhr veranstalten das UfU in Koop mit der anstiftung einen praktischen Workshop zur Bodengesundheitsbestimmung und -analyse. Der findet im 🚩 Kiezgarten Schliemannstraße 8 statt und die Teilnehmendenzahl ist auf 20 begrenzt. Es gibt noch wenige Restplätze.
Wie können wir lokale Politik zum Handeln im Sinne unseres Projektes bewegen? Wie gehen wir dabei schlau vor, was sollten wir wissen, welche Werkzeuge können wir nutzen, die es schon gibt? Die anwendungsorientierte Werkstatt wendet sich vor allem an und fokussiert auf Berliner Gemeinschaftsgärten. >>Anmeldung erforderlich!!
Zeit: 15 – 19 Uhr, anschließend gemeinsames Abendbrot und Ausklang
Ort:>>Kiezkapelle, Hermannstraße 99–102, 12051 Berlin Neukölln, U Hermanstraße
Rückschau auf die letzten zwei Werkstätten: 2025 haben sich Gemeinschaftsgartenaktivist:innen bereits in zwei Werkstätten getroffen, um sich gemeinsam schlau zu machen: nicht zu Kompost, Klimawandel oder Klettergemüse, sondern zu deutlich sperrigeren Themen: „Berliner Verwaltung verstehen“ und „Planungsrecht durch die Gemeinschaftsgartenbrille“. Gezeigt hat sich, dass das viel spannender als gedacht sein kann und teilweise sogar Spaß macht. Mit mehr Durchblick in Verwaltungsstrukturen und mehr theoretischem Know how gehen wir nun in die 3. Werkstatt und erweitern unseren Werkzeugkoffer, um politisches Handeln im Sinne unserer Gärten in Gang zu setzen.
Kommt, feiert und zeigt eure Solidarität mit dem >>himmelbeet-Gemeinschafts- garten, der mit dem Erhalt der Gärten himmelbeet und >>ElisaBeet sowie der großartigen Umweltbildungs- und Nachbarschaftsarbeit trotz größter Anstrengungen um Förderung zu kämpfen hat. Doch die Nachfrage ist zu groß und die Töpfe werden immer kleiner.
Im Oktober 2025 konnte die 2. Auflage des Aktions- und Diskussionspapiers „Das Gute Leben für Alle – Wie Berlin zur Essbaren Stadt wird“ mit einigen wenigen redaktionellen Änderungen umgesetzt werden. Auch wird es wieder eine gedruckte Broschüre geben mit finanzieller Unterstützung der >>Heinrich-Böll-Stiftung und der >>anstiftung. DANKE! Weitere Infos, kommende Veranstaltungen dazu und das Papier zum Download gibt es >>hier.